Umwelt & Natur

Unsere Bienen – und damit auch wir Imker – sind auf eine intakte und vielseitige Umwelt angewiesen. Zwar bevorzugt die Honigbiene beim Sammeln leicht zugängliche Massentrachten, wie beispielsweise bei uns der Honigtau von Fichten und Tannen, anderseits sind diese eben immer nur zeitlich begrenzt verfügbar. In anderen Trachtgebieten müssen Imker teilweise ihre Völker nach der Rapshonig-Ernte schon zufüttern. Es blüht einfach auf den riesigen (Mono-) Kulturflächen nichts mehr.

Wir legen daher schon bei der Wahl unserer Bienenstandorte bei uns in der Umgebung großen Werte auf eine abwechslungsreiche Flora. Im eigenen Garten kann man natürlich selbst bestimmen, wie umweltverträglich dieser sein soll. Hier lässt sich sehr viel mit einer abwechslungsreicher Pflanzung erreichen, wichtig hierbei ist es vor allem dass der Blühbeginn der einzelnen Pflanzen schön über das Gartenjahr verteilt wird. Es gibt tolle Seiten im Internet, die einem bei der Auswahl geeigneter Pflanzen für den jeweiligen Monat helfen, ein gutes Beispiel ist https://www.die-honigmacher.de/kurs2/kalender.html.

In den vergangenen Monaten und Jahren war das Thema Insektensterben beinahe dauerpräsent. Oft rückt dabei die Honigbiene in den Vordergrund. Während sich aber Imker und Bieneninstitute um die Honigbiene kümmern, verschwinden unbemerkt viele ihrer wilden Artverwandten. Wildbienen, Schmetterlinge und Hummeln profitieren aber genauso von einer intakten Umgebung, daher kann man nach einer naturnahen Umgestaltung seines Gartens auch viele neue Wildbienen beobachten. Ein Wildbienenhotel kann zusätzlich nutzen.

Um das Bewusstsein für die Problematik der Wildbienen auch in die Fläche zu tragen, unterstützen wir die Arbeit des Netzwerks Blühende Landschaft https://bluehende-landschaft.de

Nicht zu letzt sind wir uns sicher, dass eine vielseitige Flora auch für eine gute Qualität unserer Imkereiprodukte sorgt, egal ob dies Honig, Propolis oder Bienenwachs ist.